
Böllerwerfer erwischt
Am 20. November führte der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) einen ganztägigen Aktionstag in der Bottroper Innenstadt durch. Seit zwei Wochen weisen neue Hinweistafeln mit Ge- und Verboten auf das geltende Recht am ZOB hin. Von 7 Uhr bis 16 Uhr waren die Mitarbeitenden des KOD durchgehend in der Innenstadt präsent – sowohl in Uniform als auch erstmals in Zivilkleidung.
Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), insbesondere während der Stoßzeiten des Berufs- und Schülerverkehrs. Durch wechselnde Teams war sichergestellt, dass kontinuierlich eine Doppelstreife des KOD vor Ort war.
Insgesamt wurden 27 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Der Großteil betraf das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen. Zusätzlich wurden zwei Jugendliche beim Zünden von Knallkörpern ertappt, und in neun Fällen griff der KOD ein, als Minderjährige beim Konsum von Zigaretten oder Vapes angetroffen wurden. Die entsprechenden Bußgeldverfahren sind eingeleitet.

Der Aktionstag reagiert auf zahlreiche Beschwerden aus der Bürgerschaft, die wiederholt auf Missachtung von Regeln hinwiesen. Um für mehr Transparenz zu sorgen, wurden am ZOB kürzlich gut sichtbare Hinweisschilder installiert. Diese sollen die bestehenden Ge- und Verbote verdeutlichen und die Arbeit der Ordnungskräfte unterstützen. Das Konzept folgt einer Empfehlung der Polizei, die in anderen Städten, wie Recklinghausen, positive Erfahrungen mit ähnlichen Maßnahmen gemacht hat.
„Durch die neue Beschilderung können wir bei der Ansprache von Bürgerinnen und Bürgern direkt auf die Regeln hinweisen“, erklärt Michael Althammer, Leiter des Kommunalen Ordnungsdienstes. „Das erleichtert die Kommunikation und sorgt für ein besseres Verständnis der Vorschriften.“
Der Aktionstag zeigt, dass konsequente Präsenz und gezielte Maßnahmen in der Innenstadt spürbare Effekte haben. Der KOD wird weiterhin aktiv daran arbeiten, das Sicherheitsgefühl in der Bottroper Innenstadt zu stärken und auf ein regelkonformes Miteinander hinzuwirken.
(c) Text: Stadt Bottrop, Fotos: Stadt Bottrop / Wir lieben Bottrop